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Wegen der tollen Resonanz wurde die Spielzeit des Films "Home" verlängert
08.02.2012
Faszinierender Film von Yann Arthus-Bertrand
Im Welios erleben die Besucher eine weitere Attraktion! „Die Erde ist schön wie ein Gemälde, von der Natur gemalt“, das sagt Yann Arthus-Bertrand über seinen 2009 gedrehten Dokumentarfilm „Home“. Der Film des preisgekrönten Fotografen ist ein Zusatzangebot ohne Aufpreis und ist im regulären Eintrittspreis inkludiert.
In knapp 90 Minuten unternimmt der Besucher dabei eine Reise um die Erde aus der Vogelperspektive und erlebt die natürliche Schönheit, aber auch die Verwundbarkeit der Erde, Gewaltiges und Erschütterndes, zum Nach- und Umdenken Anregendes in bislang einzigartigen Bildern. Der Film entstand als Hommage an Mutter Erde unter der Produktion des französischen Filmemachers Luc Besson („Das fünfte Element“, u.a.) mit einem enormen technischen Aufwand.
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Gyroskopisch (durch Kreisel) stabilisierte Kameras lassen den Zuschauer förmlich über die Erdoberfläche gleiten und liefern gestochen scharfe Aufnahmen aus ansonsten ruckelnden Hubschraubern. In 21 Monaten filmte Arthus-Bertrand schmelzende Eisberge und bizarre Schmelzwasserformationen, indische Frauen am Brunnen, riesige Müllhalden im Senegal, schmutzige Ölfelder in Nigeria und die industrialisierte Rindermast in den USA.
Inmitten der Zerstörung entfalten die Bilder dennoch auch eine seltsam schauerliche und faszinierende Schönheit. Verstörend, und eines wird dem Zuschauer unmittelbar offenbar: Diese Bilder zeigen den Raubbau an der Natur, zeugen von einer Erde, die durch den Menschen aus einem empfindlichen Gleichgewicht gebracht wurde und rufen auf zu einer Veränderung unseres Denkens und Tuns. „Es ist zu spät, um ein Pessimist zu sein“, lautet Arthus-Bertrands Devise.
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