Sonderausstellung „SUPERHIRN“

Die neue Sonderausstellung ist in drei Themenbereiche aufgeteilt:

1. Gehirn im Spiel:

Homunculus: Dieser stellt ein verzerrtes Menschenbild dar, bei dem sich die Größe der Körperbereiche an der Anzahl der dort vorhandenen Rezeptoren orientiert. 

Berührungsrezeptoren sind sehr ungleich über den Körper verteilt: So machen Mund und Hände des Homunculus mehr als die Hälfte des Körpers aus. 

Übrigens! Berührungen auf der linken Körperhälfte landen in der rechten Gehirnhälfte und umgekehrt.

 

Psychopendel: Mit dem Psychopendel wartet ein spannendes Spiel, bei dem es gilt, diesem die eigenen Gedanken aufzuzwingen. Was macht das Pendel, wenn man die Zahlen 1 und 2 denkt? Was, wenn man an die Buchstaben A und B denkt?

Die Vorstellung, dass sich das Pendel bewegt, führt unbewusst zu kleinen Muskelbewegungen, die sich auf das Pendel übertragen und es zum Schwingen bringen. 

 

2. Gehirn und Synapsen: 

Gehirnmodell: Insgesamt sieben Monitore bringen uns hier unsere Sinnesorgane näher. Spielerisch lernt man Fakten über Mund, Nase, Ohren, Augen und unseren Tastsinn, die Haut! Nähert sich ein/e Besucher/in einem Bildschirm, so reagiert dieser und beim Gehirnmodell leuchtet die dementsprechende Cortexregion auf, die diesen Sinn in erster Linie verarbeitet. (Der Cortex ist die äußere Schicht des Großhirns)

 

Synapsenwand: Bei der Synapsenwand dreht sich alles rund um unsere Kommunikationsstellen zwischen den Zellen. Auf einer knapp 10 Meter langen Wand findet man verblüffende Informationen über die neuronalen Verknüpfungen. 

 

3. Gehirn in Aktion:

Wie bitte...? Ein Gespräch mit Sprach- oder Hörstörungen: Wie ist es, ein Gespräch mit Hörstörung zu führen? Von normal bis fast gehörlos reichen die Erfahrungen, die man hier durchlaufen kann. 

Stimmveränderungen und ungünstige Umgebungsakustik lassen uns erleben, wie mühsam es ist, ein unter normalen Bedingungen selbstverständliches Gespräch mit einem Gegenüber zu führen. 

 

Multitasking: 

... bedeutet die zeitgleiche Ausführung von zwei oder mehreren komplexen Aufgaben. Das menschliche Gehirn kann nicht zwei Vorgänge gleichzeitig bearbeiten und wechselt mit Konzentration und Aufmerksamkeit stetig zwischen den Aufgaben hin und her. Das Resultat sind Stress, Leistungsverlust, verlängerte Reaktionszeiten und eine höhere Fehlerquote. 

Wer Aufgaben nacheinander konzentriert abarbeitet, macht weniger Fehler und ist in Summe schneller fertig. 

 

Kommen Sie vorbei und überzeugen Sie sich selbst von weiteren  spannenden Exponaten und Mitmach-Stationen. 

 

 

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