Der Moonlander - deine Mission zum Mond
Am 20. Juli 1969 wurde Geschichte geschrieben. Zum ersten Mal landeten Menschen auf dem Mond. Die Mission Apollo 11 brachte drei Astronauten ins All: Neil Armstrong, Buzz Aldrin und Michael Collins.
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Am 20. Juli 1969 wurde Geschichte geschrieben. Zum ersten Mal landeten Menschen auf dem Mond. Die Mission Apollo 11 brachte drei Astronauten ins All: Neil Armstrong, Buzz Aldrin und Michael Collins.
Die Landung verlief nicht ganz nach Plan. Kurz vor dem Aufsetzen meldete der Bordcomputer mehrmals einen „1202-Alarm“ – er war überlastet. Gleichzeitig steuerte das automatische System auf ein Gebiet voller Felsen zu.
Neil Armstrong entschied sich, selbst die Kontrolle zu übernehmen. Nur wenige Meter über dem Boden lenkte er die Fähre vorsichtig weiter und suchte einen sicheren Platz. Als die „Eagle“ schließlich aufsetzte, blieb nur noch Treibstoff für etwa 20 bis 30 Sekunden. Danach hätte der Landeversuch abgebrochen werden müssen.
Wichtig ist: Dieser Treibstoff gehörte nur zur Abstiegsstufe für die Landung. Für den Rückflug gab es einen eigenen Motor mit eigenem Treibstoff. Die Astronauten konnten also sicher wieder vom Mond starten.

Auf dem Mond wiegst du nur etwa ein Sechstel von dem, was du auf der Erde wiegst. Das betrifft aber nur die Gewichtskraft. Die Masse bleibt gleich.

Im Welios kannst du am „Moonlander“ selbst ausprobieren, wie schwierig so eine Mondlandung wirklich ist. Du beobachtest deine Instrumente und steuerst deine Fähre langsam Richtung Oberfläche.
Unter dir tauchen Krater auf. Deine Geschwindigkeit darf nicht zu hoch sein. Jede Bewegung verbraucht Treibstoff. Bleib ruhig, korrigiere vorsichtig – und versuche sanft aufzusetzen.
Schaffst du eine sichere Landung?
Die Mondlandung von Apollo 11 war kein spektakulärer Glücksmoment – sondern das Ergebnis präziser Ingenieurskunst unter extremen Bedingungen.
Das Mondlandemodul Eagle war ausschließlich für den Einsatz im luftleeren Raum konzipiert. Es besaß keine aerodynamische Form, keine Hitzeschutzverkleidung für die Atmosphäre und keine Reserven für „weiche Korrekturen“ wie bei einem Flugzeug. Jede Kursänderung erfolgte ausschließlich durch Raketenschub.
Während der letzten Landephase kam es zu den bekannten 1201- und 1202-Programmalarmen des Apollo Guidance Computers. Der Rechner war überlastet, priorisierte jedoch korrekt seine Kernaufgaben. Der Abbruch der Mission stand dennoch im Raum.
Als Neil Armstrong die automatische Steuerung übernahm, reduzierte er nicht nur die Sinkgeschwindigkeit, sondern verschob den Landeplatz horizontal um mehrere hundert Meter, um ein Felsfeld zu vermeiden. Die verbleibende Treibstoffreserve betrug am Ende nur wenige Sekunden vor der vorgeschriebenen Abbruchgrenze.
Das Landemodul bestand aus zwei klar getrennten Systemen:
Diese Trennung war entscheidend für die Sicherheit der Mission. Selbst ein Abbruch in letzter Sekunde hätte die Rückkehr grundsätzlich ermöglicht.

Zwischen der Mondrede von John F. Kennedy im Jahr 1961 und der Landung 1969 lagen weniger als acht Jahre. Über 400.000 Menschen arbeiteten am Apolloprogram – einem der größten Technologieprojekte seiner Zeit.
Die Simulation im Welios konzentriert sich genau auf diese kritische Phase des Abstiegs. Sinkgeschwindigkeit, horizontale Bewegung und Treibstoffverbrauch stehen in direkter Wechselwirkung. Kleine Korrekturen können entscheidend sein – zu starke Eingriffe kosten wertvolle Reserven.
Viele Erwachsene stellen schnell fest, dass eine präzise Landung deutlich anspruchsvoller ist, als historische Aufnahmen vermuten lassen. Genau darin liegt der Reiz des Exponats: Es macht die technische Leistung von 1969 unmittelbar erfahrbar.
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